NATÜRLICH LERNEN

Leben und Lernen einer Homeschooling Familie

Liebe Mami, hier ist endlich meine Antwort 22. Mai 2010

Dieses Mail habe ich von meiner Mutter bekommen, als Reaktion und Feedback zu unserer Webseite im Allgemeinen und dem Artikel „Natürliche Autorität“ im Speziellen. Da ich denke, dass viele Leute ähnliche Bedenken oder Einwände haben, habe ich es hier einfach kopiert und versuche so gut ich kann, Stellung zu den einzelnen Punkten zu beziehen (in Farbe).

…………………

Liebe Helene,

Also, zuerst muss ich ja schon mal sagen, dass ich eigentlich mehr Positives an der Sache sehe, als Negatives.

Was ich z.B. nicht versteh ist folgendes, das mit der Autoritaet, toent ja eigentlich schon gut, wenn alle Leute so denken wuerden.  Also das mit selbst die Autoritaetsperson aussuchen… das hoert doch spaetestens in der Lehre auf.. Wie koennen sich die Kinder dann, ploetzlich auf die neue Situation umstellen… Dort muesste dann gelernt werden,was sich andere Leute aussuchen…

Magst ja vielleicht schon recht haben, ist recht theoretisch und scheitert vielleicht ja schon daran, dass eben nicht alle Leute so denken. Aber ich wollte ja auch nur aufzeigen, dass vieles im Umgang mit Kindern meiner Meinung nach viel einfacher gehen könnte und warum und unter welchen Bedingungen Kinder eigentlich gerne gehorchen.

Und wirklich? Ich dachte immer, dass es dann erst langsam anfängt, immerhin haben die meisten Schüler mit der Lehre das erste Mal die Möglichkeit, dass zu lernen was sie sich selber ausgesucht haben. Zumindest wenn die Noten genügten um sich die Lehrstelle, die man wollte, zu ergattern – und wenn man überhaupt noch/schon weiss was man will…

Ausserdem hat man dann einen Lehrmeister, der genau das kann, was man selber lernen will. Hoffentlich mag er seine Arbeit auch, oder ist wenigstens noch ein bisschen stolz darauf – und kann den Funken weiterspringen lassen.

Wenn das Kind studieren will, denke ich, gilt in etwa dasselbe. Da es das Kind ist das einen Berufswunsch hat, wird es auch den Inhalt der weniger tollen Fächer erlernen. Ich gehe also davon aus, dass sie bis dahin selbstständig genug sind, sich dahinterzuklemmen, um zu lernen was sie können wollen – speziell da sie das ja schon ihr ganzes Leben lang so gemacht haben. Insofern denke ich also, dass diese Freiheit auch hier eher als Vorteil angesehen werden kann.

Und wie saehe es dann am Arbeitsplatz aus…. Ich denke halt einfach, dass das furchtbar schwierig werden wird.

Etwa gleich wie in der Lehre, wenn es seine Lebenszeit schon immer in der „realen Welt“ mit all ihren Problemen und Herausforderungen verbracht hat, bringt das später am Arbeitsplatz viel weniger Änderungen als man denkt, davon bin ich überzeugt. Und vielleicht ist ja auch gar nicht so schlecht, dass, wenn man mal wirklich einfach einen A… als Chef hat, dass man dann auch den Mut haben kann „Tschüss“ zu sagen und sich nicht jahrelang quält?

Und noch was, ich denk auch, dass in einer normalen Schule, wegen der Groesse, den vielen Kindern, dass ist eine Erfahrung die sie ja auch nicht haben.

Hhmm, ja, fragt sich nur, in wieweit sie diese Erfahrungen überhaupt benötigen. Ich verweise da sehr gerne auf einen Artikel von Angela Weiss, den ich auch auf meine Webseite geladen habe, der unterstützt meine Meinung (oder umgekehrt) sehr gut: http://natuerlichlernen.npage.ch/ohne_bindung_keine_heile_kinderwelt_80654134.html

Mit Kindern umzugehen, die sie nicht moegen,oder umgekehrt.

Auch das lernen sie, in Vereinen, Veranstaltungen, auf dem Spielplatz und was weiss ich noch wo – vielleicht liegt der grösste Unterschied zu den Schulkindern einfach darin, dass sie auch mal gehen können, wenn sie wollen. Und ich sehe nicht, was daran schlecht sein soll, wir Erwachsenen suchen uns unsere Bekanntschaften auch selber aus.

Dass sind doch Erfahrungen, die sie nicht machen koennen. Sicher ists nicht immer schoen, sich mit Kindern auseinander zu setzen, die man nicht mag, oder so,

Da muss ich nun doch widersprechen: unsere Kinder setzen sich sehr viel mit anderen Kindern und Erwachsenen auseinander. Das Leben findet statt, sozusagen, und dazu gehört auch die ständige Interaktion mit der Umwelt und den Menschen die darin leben.

aber dass ist doch nachher im Leben auch so…

Hier sagst du gerade etwas sehr bedeutsames für mich, dieses typische Argument, dass mit dem „nachher im Leben“. Schüler sollen für „nachher“ Lernen, Kinder leben aber JETZT. Und im hier und jetzt, ganz natürlich, kommen sie ständig in die verschiedensten Situationen und lernen daraus. Was könnte es für eine bessere Vorbereitung geben?  Dafür muss ich sie nicht an einen speziellen Ort schicken, an dem sie jetzt ihr Leben absitzen, um für später gewappnet zu sein.

Und nicht nur der Umgang, manchmal in der Freizeit, mit anderen Kindern, sondern eben, dieser taegliche, stundenlange Umgang halt. Deine Schule ist doch ziemlich klein, mit wenig Kindern, ich denk, da wird ihnen diese Erfahrung fehlen.

Ja, es ist nicht zu bestreiten dass sie andere Erfahrungen machen und somit später auch haben, als Schulkinder. Schlussendlich kann man nicht alle Erfahrungen machen, das liegt in der Natur der Sache. Erlebt man das Eine verpasst man das Andere. Gehen sie nicht zur Schule, verpassen sie gewisse Dinge die sicher spannend, schön oder nützlich wären – dafür gewinnen sie aber auch viel anderes. Z.B. massenweise Zeit über die sie selber verfügen können. Zeit in der sie andere Erfahrungen machen können, die sie nicht könnten, wenn sie in der Schule wären. Z.B. Stunden und Stunden intensivsten Spielens, was ihnen viel Spass macht und nebst vielem anderen z.B. auch die Sozialkompetenz fördert. (Die Forschung ist gerade am Entdecken, wie wichtig Spielen für die Entwicklung der verschiedensten Fähigkeiten der Kinder ist) Oder Zeit, den Sachen nachgehen zu können, die sie wirklich interessieren – was übrigens Hand in Hand mit dem Spielen geht und nicht wirklich voneinander zu trennen ist.

Super positiv denk ich, ist ihre jetzige Entwicklung, wie ich das von hier aus beurteilen kann, was ich super finde !! Nur eben, es gibt Sachen, die ihnen fehlen werden, denk ich….

Du, ich bin vor dem Compi am verlaufen, vorgestern wars in Merida ueber 50 Grad heiss…. Und heut wars auch nicht kalt, ist immer noch schlimm heiss, obwohl es nun fast 10 Uhr abends ist, machen wir morgen weiter…..

Kannst uns gerne ein paar Grad schicken – wir könnten sie hier gut gebrauchen 😉

ganz liebe Gruesse an alle, deine mami

Ganz liebe Grüsse auch an euch alle

Helene

 

Über die Natur des Lernens – wie ich es verstehe 12. Mai 2010


Im Eintrag „Kuschelpädagogik versus alte Schule“ habe ich auch noch folgende 3 Behauptungen aufgestellt:

  • Kinder wollen lernen, aber dann wenn die Zeit reif ist für sie etwas zu verstehen, nicht dann, wenn es in irgendeinem Lehrplan steht.
  • Kinder wollen von jemandem lernen, dann wenn sie sehen, dass dieser Mensch Kompetenzen hat, die sie sich auch gerne aneignen würden.
  • Kinder wollen selber aktiv sein, dann, wenn das Aktivsein sich in einer Balance mit dem Passivsein (Entspannung) befinden kann.

Ja, für mich ist es ganz klar, dass Kinder gerne Lernen. Dass man das Wissen nicht in sie hinein stopfen muss, dass das im Gegenteil kontraproduktiv ist. Das eigentlich jedes Kind auch Sachen die von den meisten Erwachsenen gemeinhin als langweilig betrachtet werden, wie z.B. das 1×1, in Rekordzeit erlernen kann und auch wird, wenn es selber über Zeitpunkt sowie die Art des Lernens bestimmen kann. Und zwar auch ganz ohne dass alles auf dem Silbertablett serviert wird, sondern einfach weil es neugierig auf das Leben ist, uns imitieren will und eigentlich gar nicht anders kann, als dauernd zu lernen. Die Frage ist vielleicht nur die, was genau es denn nun lernt…

Und ja, ich gebe es zu, zum Teil hab ich mir diese Ideen erlesen – zum grösseren Teil aber sind das aber auch einfach meine Beobachtungen. So habe ich im Moment das Glück, nochmals ein Baby beobachten zu dürfen und nehme vieles auch anders als früher wahr. Das was vielfach als „Babyspiel“ verniedlicht wird (und es ist ja zweifelsohne auch sehr herzig), ist in Wirklichkeit eine ganz ernste Sache – sozusagen Lernen in  seiner Urform, 100% Konzentration. Nicht umsonst redete Maria Montessori vom „Absorbent Mind“.

Amber am "Einfangen" eines Corn Flakes

Nach und nach wachsen Kinder, aber dieses tiefe Interesse an der Welt kann erhalten bleiben! Nämlich dann, wenn man auch später den inneren Lernplan (ich nenne den absichtlich Lernplan und nicht Lehrplan, weil es ja der Plan im lernenden Kind ist, nicht meiner, was ich ihm lehren will) eines Kindes sich entfalten lässt. Eines kommt nach dem Anderen, alles in seinem Rhythmus. Genau dann, wenn ein Kind bereit ist etwas zu lernen, zeigt es auch ein starkes Interesse auf diesem Gebiet und kann es (scheinbar) leicht und mühelos aufsaugen.

Es passiert mir immer wieder, dass ich irgend eine gute Idee habe, was super Interessantes oder wahnsinnig Wichtiges – ich aber leider die Einzige bin, die das so sieht. Dann versuche ich meine Idee mehr oder weniger erfolglos an den Mann, resp. an meine Kinder zu bringen, nur um nach einer Weile festzustellen, dass es für sie im Moment nicht nur unwichtig ist und es darum fast nicht in den Kopf passt, sondern, dass ich meine Zeit auch ziemlich verschwende und vor allem, dass ich überhaupt nicht mitbekommen habe, was denn nun wirklich angesagt gewesen wäre. Wichtig in diesem Moment für die Kinder. Ich hätte meine Zeit viel gewinnbringender dort investiert. Wir hätten es schöner gehabt miteinander, gelernt hätten sie genauso was – einfach nachhaltiger und das Erfolgserlebnis wäre auf beiden Seiten sicher auch grösser gewesen…

Ebenfalls ist es meiner Meinung nach wichtig zu beachten, dass das Leben verschiedene Rhythmen hat. Nebst z.B. dem Wachen-Schlafen-Rhythmus gibt es auch einen Lern-Rhythmus. Ich hab mich früher immer gewundert, warum ich es einfach nicht schaffe, über längere Zeit täglich etwas zu lernen was ich lernen wollte, z.B. Sprachen. Ich hab da immer eine Weile ganz fleissig geübt und dann ein paar Wochen lang gar nichts mehr gemacht, um danach wieder mit schlechtem Gewissen, aber voll motiviert weiterzumachen. Unterdessen glaube ich zu wissen, dass das nicht einfach nur Faulheit war, sondern halt eben mein Rhythmus. Auch beim Lernen muss man etwas zuerst etwas aufnehmen und danach braucht man Zeit um es zu „verdauen“. Für mich als Mutter kann es manchmal ganz schön schwierig sein, in so einer Verdauungsphase ruhig zu bleiben und nicht ein PPS (Parental Panik Attack) zu bekommen.Wenn es mir aber gelingt abzuwarten, durfte ich immer wieder die Erfahrung machen, dass sich das lohnte. Nach einer ruhigen Phase kommt dann wieder eine intensive Lernphase und beide gehören zusammen und ergänzen einander.

 

Natürliche Autorität 3. Mai 2010

Filed under: "Kuschelpädagogik" versus "Alte Schule"?,Aufwachsen,Uncategorized — Natürlich lernen @ 10:45

Im Eintrag „Kuschelpädagogik versus alte Schule“ habe ich unter anderem folgende 2 Behauptungen aufgestellt:

  • Kinder wollen Autoritätspersonen, aber solche die sie sich selber aussuchen können, anhand natürlicher Autorität, nicht weil sie gezwungen werden sich unterzuordnen.
  • Kinder wollen gehorchen, aber aus einem tiefen Bedürfnis heraus, sich sozial zu verhalten und in eine Gruppe (Familie, Dorf) zu passen, nicht weil sie gezwungen werden.

Hier mein Versuch diese Behauptungen etwas näher zu erklären:

Menschen sind von Geburt an soziale Wesen. Ein Baby könnte ohne die Mutter und ohne eine unterstützende Gemeinschaft gar nie überleben. Diese Info ist tief in uns verankert, darum ist es ein tiefstes Bedürfnis eines kleinen Menschenkindes, sich an die jeweilige Kultur in die es hinein geboren ist, anzupassen und möglichst den Eltern zu gefallen und sich an sie zu binden. Ich glaube, das ist eine enorm wichtige Tatsache, der man sich einfach bewusst werden muss. Kinder wollen sich anpassen, wollen gefallen. Das Kinder-Aufziehen muss kein Machtkampf sein, es geht nicht darum, wer stärker ist, es geht nicht um Trick wie man sie dazu bringen kann, etwas zu tun oder nicht zu tun, nicht darum, wer gewinnt, nicht darum Autorität aufzuzwingen oder nichts mehr zu sagen haben. Das Ganze ist nicht so schwarz-weiss.

Sondern es geht meiner Meinung nach vor allem darum, eine Beziehung zu einem Wesen aufzubauen, dass zu uns gekommen ist und das „alles“ über das Leben hier lernen will. Damit das möglich ist, braucht es vor allem authentische Eltern und ehrliches Feedback, welches von Personen, aber vor allem auch einfach von Situationen, kommen kann. Der Rest ergibt sich eigentlich fast von selbst. Ich will damit ja nicht behaupten, dass wir nie Probleme miteinander hätten, dass bei uns immer alles harmonisch läuft. Nein, das wäre nicht ehrlich. Ich will lediglich sagen, dass das Verhalten eines Kindes, welches auf irgendeine Weise negativ auffällt, nicht das Problem an sich ist, sondern lediglich ein Symptom des Problemes.  Kurzfristig mag es ja vielleicht sogar mal nötig sein, ein rotes Lämpchen einfach abzustellen, langfristig bringt das für niemanden eine befriedigende Lösung. Viel Effizienter ist es, meiner Meinung nach, den Gründen des Verhaltens nachzugehen. Das ist eine häufig gar nicht einfache Aufgabe, Probleme können so vielfältig sein, wie das Leben selbst. Ich denke, vielmehr ist es eine Art Lebensanschauung, einen Weg den man finden und begehen kann. Ein schöner Weg, finde ich!

Leute, die es schaffen, einfach natürlich und authentisch sich selber zu sein, bekommen dadurch natürliche Autorität, das gilt auch für Eltern und andere Bezugspersonen von Kindern. Dann sind künstliche Machtkämpfe plötzlich gar nicht mehr nötig. Wenn die Bedürfnisse (die Grundbedürfnisse sind meiner Auffassung nach: Gesundes Essen, Dach über dem Kopf, Kleider, Anregende Umgebung, Liebe und Aufmerksamkeit, Freiheit über den eigenen Körper zu bestimmen) eines Kindes erfüllt werden und es in seiner Umgebung natürliche, authentische Menschen vorfindet, wird es sich automatisch ihnen anschliessen und auf sie hören. Aus einem inneren Bedürfnis heraus und ohne Zwang.

Darum ja, Gehorsam braucht es schon, sollte aber ganz natürlich kommen können und muss nicht erzwungen werden.

 

"Kuschelpädagogik" versus "Alte Schule"? 15. April 2010

Häufig werden Fragen, wie z.B wie streng die Schule sein soll, oder welcher Erziehungsstil denn nun der Beste sei, intensiv und mit verhärteten Fronten diskutiert. Die einen beschimpfen die anderen als Softies, die nur „Kuschelpädagogik“ betreiben, diese wiederum kontern mit Begriffen wie „Alte Schule“ und sind der Meinung das „Autoritär“ von gestern sei.   Meiner Meinung nach schiessen meist beide am Ziel vorbei.

Oder man streitet sich über Details, wie, ob jetzt zuerst Französisch, Englisch oder vielleicht gleich beides gelehrt werden soll. Und in welchem Alter, bitte? Da werden erbitterte Diskussionen geführt, nur scheint noch niemand auf die, meiner Meinung nach, einfache Lösung gekommen zu sein, die Kinder selbst wählen zu lassen. Warum eigentlich nicht? Es gäbe eine Fremdsprachenstunde und 2 Lehrer dazu (aus Spargründen kann man ja auch je 2 Klassen zusammen aufteilen o.ä.). Jedes Kind kann den Kurs besuchen, für den es sich selber angemeldet hat. Punkt. Das würde die Diskussion eigentlich erledigen. Und ich bin mir fast sicher, dass viele Kinder Ende Jahr besser abschneiden würden, immerhin konnten sie sich ja (mehr oder weniger freiwillig) selber entscheiden, was sie lernen wollen und stehen somit auch eher dahinter.

Zurück zum Anfang, zur Diskussion ob denn nun „Laizze-faire“ oder die „Gute Alte Schule“ die Lösung sei – auch da denke ich: keines von beidem. Es geht doch eigentlich gar nicht darum, ob man jetzt rigoros alles regeln, und Verstösse ahnden und bestrafen soll, oder ob man einfach gar nichts mehr sagt. Ich denke, beide Ansätze haben gemein, dass sie das Wesen eines Kindes (oder überhaupt eines Menschen) missverstehen.

  • Kinder wollen Autoritätspersonen, aber solche die sie sich selber aussuchen können, anhand natürlicher Autorität, nicht weil sie gezwungen werden sich unterzuordnen.
  • Kinder wollen gehorchen, aber aus einem tiefen Bedürfnis heraus, sich sozial zu verhalten und in eine Gruppe (Familie, Dorf) zu passen, nicht weil sie gezwungen werden.
  • Kinder wollen lernen, aber dann wenn die Zeit reif ist für sie etwas zu verstehen, nicht dann, wenn es in irgendeinem Lehrplan steht.
  • Kinder wollen von jemandem lernen, dann wenn sie sehen, dass dieser Mensch Kompetenzen hat, die sie sich auch gerne aneignen würden.
  • Kinder wollen selber aktiv sein, dann, wenn das Aktivsein sich in einer Balance mit dem Passivsein (Entspannung) befinden kann.

Oder, dieser Spruch sagt es auch sehr schön: „Kinder sind wie Feuer die entzündet werden, nicht wie Gefässe die gefüllt werden wollen.“  Ich weiss zwar nicht genau, von wem diese Weisheit stammt, aber sie gefällt mir sehr gut.

Ich würde gerne noch genauer auf die einzelnen Punkte eingehen, aber ich merke, dass das hier im Moment meinen Zeitrahmen sprengt. Darum werde ich es einfach in kleinere Stücke teilen und schreibe in den nächsten Tagen oder Wochen über die einzelnen Punkte, wenn ich gerade Zeit habe. Schreiben will ich es aber auf alle Fälle, ich merke nämlich wie mir das Schreiben auch hilft, einen klaren Kopf zu bekommen. Ausformulieren was ich eigentlich denke und fühle, kann, merke ich, wirklich hilfreich sein. Tolle Sache, das Bloggen!