NATÜRLICH LERNEN

Leben und Lernen einer Homeschooling Familie

4er-Reihe 15. April 2011

Filed under: Allgemein,Aufwachsen,Uncategorized — Natürlich lernen @ 05:06
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Yana am 4er-Reihe üben: …, zwanzig, vierundzwanzig, achtundzwanzig, zwölfundzwanzig… äähh… 🙂

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Rechnen lernen 14. April 2011

Filed under: Allgemein,Aufwachsen,Uncategorized — Natürlich lernen @ 05:32
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Damit es möglichst attraktiv wird, öfter ein bisschen zu rechnen, haben wir uns eine Rechenecke eingerichtet, in der wir verschiedene Rechenspiele, die Schulbücher, Blätter usw. haben.  Da suchen sie sich möglichst jeden Tag was aus. Häufig wollen sie aber auch am PC rechnen, mit Freddy dem Vampir, oder auf iknowthat.com.

Am liebsten addieren sie, am allerliebsten hantieren sie mit grossen Zahlen (vielen Nullen, das sieht spannender aus). Bis jetzt haben beide Minusrechnungen soweit wie möglich vermieden, das Thema Brüche und Komma haben wir bis jetzt erst ganz am Rand berührt. Jetzt hat sich Leia den Freddy 3. Klasse in der Bibliothek ausgeliehen und ein bisschen damit gespielt. Immer die etwa gleichen 3 Spiele die sie schon konnte, vieles war einfach noch zu schwierig. Vor ein paar Tagen hat sie mit einem Freund ein anderes Spiel mit Freddy ausprobiert. Und zwar hatte Freddy Geld in einem Portmonee und wollte etwas kaufen. Da muss man dann die Rechnung schreiben und herausfinden wieviel Geld er am Schluss noch hat, also z.B.: 45.60Euro – 12.40 Euro = 33.20Euro. Das beinhaltet Minusrechnen und Kommarechnen und das alles erst noch über die Zehner auf verschiedene Arten. Der Freund hat gerechnet und Leia hat ihm gezeigt, wie alles eingetragen werden muss.

2 Tage später hat sie dasselbe Spiel ganz alleine gespielt, einfach so. Zwar noch langsam – aber richtig 🙂

 

Rechtschreibung 6. April 2011

In „Mehr Geschichten“ habe ich am Schluss geschrieben: „Und das mit der Rechtschreibung kommt dann schon noch. Erste Erfolge sehe ich schon.“ Dann habe ich begonnen, darüber nachzudenken wieweit sie schon gegangen sind, auf ihrem Weg, die Rechtschreibung zu meistern: Zuerst mal haben sie die Buchstaben gelernt. Zu dieser Zeit ausschliesslich die Grossbuchstaben. Wir haben eigentlich viel Buchstabenmaterial zuhause, aber ich glaube nicht, dass sie die Buchstaben hauptsächlich mit diesem Material gelernt haben, es wurde nämlich recht wenig gebraucht. Wie sie es genau gelernt haben, weiss ich daher gar nicht. Dann haben sie begonnen damit erste Wörter, vor allem ihren eigenen Namen zu schreiben. Oft ging der Schuss aber noch nach hinten los, sie haben spiegelverkehrt und rückwärts geschrieben, dann stand dann da etwa ANAY statt YANA 😉

Als nächster Schritt hat Leia dann damit angefangen ganze Texte zu schreiben, z.B. Postkarten, aberallesineinembandwurmohnepunktundkommaundohnewortabstände.Und natürlich so wie sie’s gehört hat, alles phonetisch. Das konnte dann wirklich eine Herausforderung sein, so eine Karte zu lesen und  zu verstehen. Oft haben wir zum besseren Verständnis im Nachhinein jedes Wort mit einer anderen Farbe angemalt. Aber sie war lange Zeit durch nichts zu überzeugen, mal zu versuchen, Abstände zwischen den Wörtern zu machen. Bis sie eines Tages mit viel Mühe eine Karte für Grossmami geschrieben hat, die sie dann selber gar nicht mehr lesen konnte. Von diesem Tag an versuchte sie Abstände zu machen, sie hatte den Sinn eingesehen.

Wenig später hat sie dann begonnen, ihre erste kleine Geschichte am PC zu schreiben. Da gab es zwar nun bereits Wortabstände, aber immer noch keinen Punkt und wirklich sehr viele Schreibfehler. Z.T. auch solche, bei denen ich mir langsam Sorgen machte, ob sie die gesprochene Sprache überhaupt gut versteht, so hat sie z.B. lange Zeit konsequent nur „K’s“ geschrieben egal ob „ch“ oder „k“. Ausserdem habe ich gelernt, dass das mit den einzelnen Wörtern gar nicht so einfach ist, wie man meint:  Wörter wie „Hochhaus“ wurden oft zu „Hoch Haus“ und umgekehrt, 2 Wörter wurden zu einem. Das mit dem „K“, das war auch noch lustig: Irgendwann dann einmal, nach, wie es mir scheint, langer Zeit, hat sie dann tatsächlich mal angefangen „ch“ und „k“ und zu unterscheiden. Ich war froh, konnte ich doch sehen, dass sie doch einen Unterschied hören konnte und soweit alles in Ordnung war. Nicht lange danach, hat ein Freund von ihr „ik“ statt „ich“ geschrieben und sie hat sich mir gegenüber darüber lustig gemacht: „Schau mal, der schreibt ja „ik“ statt ich, so lustig!“ Diese Aussage hat mich ein bisschen irritiert und ich fand es nötig, sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie den genau gleichen Fehler bis erst noch auch immer gemacht habe. Sie meinte dazu nur: „Ja, ich war ja auch nur zu faul, um mehr Tasten zu drücken, darum, k geht schneller.“ Ach so…

Yana hat in dieser Zeit hauptsächlich viel gelesen. Alle (korrigierten) Geschichten von Leia und auch noch haufenweise Geschichten die ich erfinden musste. Irgendwann hat sie sich dann auch hingesetzt und angefangen (ganz langsam, jeder Buchstabe einzeln) ihre erste Geschichte zu schreiben.

In einer fliessenden Entwicklung werden bei beiden die Satzstrukturen immer besser, Punkte sind jetzt selbstverständlich, erste Kommas, sowie Fragezeichen usw. kommen auch, die einzelnen Wörter werden schon länger auch als solche geschrieben, „ch“ ist nun „ch“, „schp“ wird zu „sp“, „ai“ zu „ei“ und „oi“ zu „eu“. Natürlich gibt es immer noch viele Fehler, aber beide wollen jetzt immer öfter wissen, ob man etwas mit „ie“ schreibt, oder mit zwei „m“ und erinnern sich dann auch später wieder daran. Jetzt haben auch beide angefangen mit Kleinbuchstaben zu schreiben und sind sich gerade damit am auseinandersetzen, welche Wörter denn nun einen Grossbuchstaben am Anfang benötigen.

Manchmal wollen sie, dass ich ihre Geschichten mit ihnen zusammen korrigiere, dann versuchen wir die Fehler, so ähnlich wie in einem Dedektivspiel, gemeinsam zu finden. Manchmal interessiert das aber auch gar nicht und das ist auch ok. Ich will ihnen das Schreiben nicht mit Stunden erzwungenen Korrigierens vergällen. Ich glaube auch nicht, dass sie dabei viel lernen würden.

 

 

Reiten für die Kleinsten – Lektion 1 4. März 2011

Filed under: Allgemein,Amber,Aufwachsen — Natürlich lernen @ 13:44
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Amber ist natürlich auch jedesmal dabei, wenn wir zu Loki gehen. Sie kann es jeweils kaum erwarten und freut sich jedesmal riesig. Zwar könnte sie, trotz seiner kleinen Grösse, noch beinahe unter seinem Bauch durchlaufen, aber Angst kennt sie keine; immer will sie fleissig mithelfen. Zuhause übt sie dann weiter. Mit allen möglichen Seilen und Schnüren muss ihr Pferd dann aufgezäumt werden und wenn das gelungen ist, wird es spazierengezogen, irgendwo sorgfältig angebunden, oder auch, wie oben zu sehen, ausgeritten.

 

Früher war alles besser – oder Fehler die kleine Kinder manchmal machen 24. Februar 2011

Filed under: Allgemein,Aufwachsen — Natürlich lernen @ 07:07
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Ich bin alte Fotos am ordnen. Da begegnet mir diese:

Sage ich spasseshalber zu Leia: „Schau mal, was ist denn mit dir passiert? Da warst du noch voller Begeisterung am Helfen in der Küche und ich durfte dir erst noch die Haare zusammenbinden.“

Schaut sie das Foto an und meint: „Ja, Helene… du weisst doch, dass kleine Kinder manchmal Fehler machen!“

 

auswendig lernen?…! 22. Februar 2011

Filed under: Allgemein,Aufwachsen — Natürlich lernen @ 06:57
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Ich mag mich aus meiner Schulzeit erinnern, dass wir sehr oft Gedichte und ähnliches auswendig lernen mussten. Mir persönlich hat das immer Spass gemacht, war ja auch einfach… Aber jetzt, gesehen aus einer anderen Perspektive heraus, wundere ich mich, wofür das eigentlich gut sein soll? Was nützt es einem Kind, wenn es sich nach der Schule noch hinsetzen muss und ein paar (für es wahrscheinlich unbedeutende) Zeilen auswendig in seinen Kopf kriegen sollte? Nur um sie am nächsten Tag aufzusagen und dann wieder zu vergessen. Leuchtet mir einfach nicht ganz ein…

Wie auch immer, unsere Zwei lernen auf alle Fälle auch auswendig. Und zwar in rauen Mengen. Vielleicht nicht das, was sie in der Schule auswendig lernen müssten, aber ist ja egal. Jetzt können z.B. beide die CD von Räuber Hotzenplotz bis über die Hälfte auswendig. Mit der richtigen Betonung und Stimme, alles wie echt. Dabei haben sie sie gar nicht mal sooo oft gehört.

Angefangen hat das, glaube ich, mit ein paar kleineren Zaubersprüchen aus den Sternenschweif Büchern. Schliesslich muss man ja wissen, wie man aus seinem Pony ein Einhorn machen kann… Unterdessen lernen sie sozusagen gleich „CD-weise“ auswendig. Na, Hauptsache es macht Spass!

 

mehr Geschichten 21. Februar 2011

Filed under: Allgemein,Aufwachsen — Natürlich lernen @ 05:48
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Im Moment sind bei uns haufenweise Büchlein am entstehen. Dass wir so einen kleinen Buchbinder gekauft haben, war wirklich eine gute Idee. Der wird jetzt viel gebraucht. Cool finde ich auch die Verschiedenheit der Werke. So hat z.B. Leia gerade ein „Babybuch“ geschrieben, ein Buch für Amber, in welchem sie sich speziell eine einfache Geschichte für ganz Kleine ausgedacht hat. Dieses haben wir dann auch noch laminiert und Amber hat ihre helle Freude daran.  Weiter gibt es Geschichten in verschiedenen Zeiten, eines ist in der ersten Person Gegenwart am entstehen, eines hat wie ein richtiges Buch hinten eine Zusammenfassung bekommen. Einige sind 100% Fantasiegeschichten, einige haben einen „echten“ Hintergrund. Das Einzige, was sie alle gemeinsam haben, ist, dass es Tiergeschichten sind.

Es ist wirklich toll zu sehen, wie sie sich Gedanken machen über das was sie schreiben, ihren Schreibstil anzupassen versuchen, mit verschiedenen Zeiten und Personen jonglieren und experimentieren. Und das alles aus eigener Initiative (Helene, diese Geschichte da schreibe ich so, als ob sie der Fuchs erzählen würde!) Nicht immer kommt es raus wie „aus dem Schulbuch“, aber eigentlich bin ich überzeugt, dass ihnen ihr freier, „frisch von der Leber“ Stil und ihr positives Darangehen schlussendlich mehr bringt.  Und das mit der Rechtschreibung kommt dann schon auch noch, erste Erfolge sehe ich schon 🙂